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Schichtuntersuchungen nach SECO

  • 22. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 26. Mai

Diese Untersuchung richtet sich an Unternehmen und Mitarbeitende mit regelmässiger Nacht- oder Schichtarbeit. Im Fokus stehen gesundheitliche Belastungen durch veränderte Arbeitszeiten, Schlafrhythmus, Kreislauf,

Konzentration und allgemeine Leistungsfähigkeit. Healthspot unterstützt Unternehmen bei der Organisation, Durchführung und Dokumentation dieser Untersuchungen.



Wer benötigt Schichtuntersuchungen?

Schichtuntersuchungen richten sich an Mitarbeitende mit regelmässiger Nacht- oder Schichtarbeit. Besonders betroffen sind Unternehmen aus Industrie, Transport, Produktion, Gesundheitswesen, Logistik, Sicherheitsdiensten oder technischen Bereitschaftsdiensten. Nachtarbeit kann langfristig Auswirkungen auf Schlaf, Konzentration, Herz-Kreislauf-System und allgemeine Leistungsfähigkeit haben. Ziel der Untersuchung ist es, gesundheitliche Belastungen frühzeitig zu erkennen und Mitarbeitende langfristig zu schützen.


Gesetzliche Grundlagen nach SECO

Arbeiten in der Nacht und in Schicht k.nnen K.rper, psychische

Gesundheit und das soziale Umfeld belasten. Diese Broschüre informiert

über die medizinischen und gesetzlichen Hintergründe,

die gesundheitlichen Auswirkungen der Arbeiten in der Nacht und

in Schicht und gibt Tipps, wie negative Auswirkungen vermindert

werden können.


Die zunehmenden Bedürfnisse einer 24-Stunden / 7-Tage-Gesellschaft

bringen es mit sich, dass mehr Arbeit mit regelm.ssig wechselnden

Arbeitszeiten (.Schicht..) und in der Nacht geleistet wird.


In der Schweiz arbeiten ca. 20 Prozent der Erwerbstätigen in Schichten,

viele davon auch in der Nacht. Dazu zählen Pflege und

Überwachungsdienste, die Stahl- und Kunststoffindustrie, sowie Logistik,

Transport,Verkauf und Finanzunternehmen.


Beginn und Ende des Nachtzeitraums können unter Mitwirkung

der Arbeitnehmer/innen eine Stunde vor- oder zurückverschoben

werden. Sowohl die Nacht- als auch die Schichtarbeit k.nnen einzeln

oder zusammen vorkommen.


Wer mehr als 25 Nächte pro Kalenderjahr arbeitet, hat gemäss Gesetz

Anrecht auf einen besonderen Schutz in Form einer regelmässigen

medizinischen Untersuchung und Beratung. Kommen noch

belastende oder gef.hrliche Situationen oder Tätigkeiten (z. B.

Alleinarbeit) dazu, ist diese Untersuchung obligatorisch.


Gurndsätzlich gilt:

• Tagesarbeit ist die Arbeit von 6 Uhr bis 20 Uhr,

• Abendarbeit ist die Arbeit von 20 Uhr bis 23 Uhr, und

• Nachtarbeit ist die Arbeit von 23 Uhr bis 6 Uhr.


Ablauf der Untersuchung

Die Untersuchung umfasst je nach Tätigkeit und Risiko unterschiedliche medizinische Abklärungen. Dazu gehören unter anderem:

  • Gesundheitsfragebogen

  • Anamnese

  • Blutdruckkontrolle

  • Seh- und Hörtests

  • Beurteilung von Schlaf und Belastbarkeit

  • ärztliches Gespräch

Je nach Tätigkeit können zusätzliche Untersuchungen notwendig sein.


Vorteile für Unternehmen

Regelmässige Schichtuntersuchungen unterstützen Unternehmen bei:

  • Einhaltung gesetzlicher Vorgaben

  • Gesundheitsprävention

  • Reduktion von Ausfällen

  • Erhöhung der Arbeitssicherheit

  • nachhaltigem Mitarbeiterschutz


FAQ


Wann sind Schichtuntersuchungen obligatorisch?

Bei regelmässiger Nachtarbeit oder bestimmten belastenden Arbeitszeiten können Untersuchungen gesetzlich vorgeschrieben sein.


Wer bezahlt die Untersuchung?

In der Regel erfolgt die Kostenübernahme durch den Arbeitgeber.


Wie lange dauert die Untersuchung?

Je nach Umfang meist zwischen 30 und 60 Minuten.


Welche Mitarbeitenden sind betroffen?

Vor allem Mitarbeitende mit Nachtarbeit, rotierenden Schichten oder erhöhten Belastungen.


Können Untersuchungen direkt im Unternehmen durchgeführt werden?

Je nach Organisation und Anzahl Mitarbeitender sind auch betriebliche Lösungen möglich.

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