Wie können wir Unternehmer unterstützen?


Eine der schwierigsten Situationen für den Arbeitgeber sind die hohen Gesundheitskosten und die Langzeitausfälle. Die Gesundheitskosten und Langzeitausfälle hängen oft mit Stress zusammen. Stress ist massgebende Ursache für Burnout, Herzinfarkte und Hirnschläge. So gesehen hat der Arbeitgeber sehr viele gute Möglichkeiten Langzeitausfälle zu vermeiden indem er Stress für seine Mitarbeiter vermeidet. Andererseits ist Stress ein Faktor allerdings nicht alleiniger Faktor für akute Situationen wie Herzinfarkte oder Hirnschläge. Darum kann trotz geringem Stressaufkommen ein Arbeitnehmer trotzdem einen solchen Härtefall erleiden. Und vor allem da können wir ansetzen. Wir schulen die Arbeitnehmer darin solche Situation zu erkennen und adäquat zu handeln. Denn logischerweise ist ein Herzinfarkt, der innert Minuten erkannt wird und im Verstreichen von weniger als einer Stunde im Krankenhaus behandelt werden kann im Verlauf milder. Womit der Mitarbeiter auch weniger lange ausfällt. Studien belegen, dass generell mit einem besseren Heilungsprozess zu rechnen ist, wenn adäquate Hilfe in den ersten Minuten geleistet worden ist.


So durften wir diese Woche auch die Angestellte des Zentrums für Pflege und Betreuung in Sissach schulen. Dies ist im "Mülimatt" schon längere Zeit eine Standartausbildung, die jeder Mitarbeiter wiederkehrend zu durchlaufen hat.

Denn die Zentrumsleitung ist sich der Verantwortung gegenüber der Bewohner, deren Angehörigen, Mitarbeiter, Lieferanten und Besucher ganz klar. So müssen die Mitarbeiter befähigt sein im Notfall mit adäquater Erste Hilfe die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. Dies muss auch in einer Stresssituation wie einem Herz-Kreislauf-Stillstand funktionieren. Regelmässiges Training und Auffrischung ist da ein wichtiger Punkt, welchen das Mülimatt beherzigt. Ausserdem legen die Mitarbeiter das erlangte Wissen und ihre Fähigkeiten bei Schichtende nicht ab und haben dann Feierabend. Im Gegenteil engagieren sich viele auch ausserhalb ihrer Arbeit als First Responder und unterstützen so die Rettungskräfte.







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