Warum wir uns um Handwerker besonders kümmern?


Das Büro in welchem ich gerade an diesem Beitrag schreibe, der Strom der meinem Laptop Leben einhaucht oder die Möbel auf denen ich arbeite haben eine Gemeinsamkeit. Sie sind mit den Händen und dem Geschick eines Handwerkes für mich bereitgestellt worden. Und dies oft auch unter gefährlichen Umständen.

Der Arbeitgeber hat dabei eine wahnsinnige Verantwortung. Er muss nicht nur präventiv die Sicherheit wahren, sondern auch die Voraussetzungen schaffen um im Ereignisfall adäquate Hilfe leisten zu können.


Das Arbeitsgesetz formuliert die Verpflichtung des Arbeitgebers wie folgt:

Ausgebildetes Personal Ersthelfer/innen verfügen über eine adäquate Ausbildung in Erster Hilfe, die regelmässig aufgefrischt wird. Die Ausbildung soll die Ersthelfer/ innen namentlich mit folgenden Kompetenzen befähigen: • Erkennen, Beurteilen und Priorisieren von Erste-Hilfe-Massnahmen gemäss der Rettungskette. • Durchführen lebensrettender Basismassnahmen BLS (Basic Life Support) und bei Herzstillstand: - Herz-Lungen-Wiederbelebung CPR - Handhabung von Defibrillatoren • Behandeln von Bagatellverletzungen (z.B. Wundbehandlung) • Erkennen eigener Grenzen und Anforderung weiterer Hilfe.

Es gibt Berufsgruppen die häufiger Gefahren ausgesetzt sind. Beispielsweise sind Elektriker eine Berufsgruppe mit hohem Gefahrenpotential. Gemäss der Unfallstatistik des Eidgenössisches Starkstrominspektorat ESTI sterben jährlich ca. 5 Personen bei Unfällen im Zusammenhang mit Strom. Im vergangenen Versicherungsjahr haben die Unfallversicherungen rund 277'000 neue Fälle bearbeitet. Das Handwerk trug ca. 41'000 Unfälle bei. Rund 55'000 Unfälle gehen auf das Konto des Baugewerbes. Also ist es nicht weiter verwunderlich, dass am vergangenen Teammeeting die Handwerker und das Baugewerbe in den Fokus gerückt sind.

Wie können wir den vielen Arbeitgebern denn helfen? Dazu mehr beim nächsten Blogbeitrag.

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